Produktbeschreibungen sind oft die unterschätzten Helden im E-Commerce. Viele Unternehmen stecken Unsummen in Performance-Marketing, vernachlässigen aber den letzten Schritt: den Moment, in dem der Kunde den Kauf tatsächlich in den Warenkorb legt oder abspringt. In meinen 15 Jahren im Vertrieb und Onlinehandel habe ich unzählige Projekte begleitet, bei denen die Conversion-Rate nicht am Preis, sondern an der Qualität der Texte entschieden wurde. Der Unterschied zwischen einer rein informativen und einer verkaufsstarken Produktbeschreibung kann zweistellige Umsatzsteigerungen bedeuten – ohne dass das Marketingbudget verändert wird.
Bevor eine einzige Zeile geschrieben wird, muss klar sein, für wen das Produkt überhaupt gedacht ist. Klingt banal, aber genau hier scheitern viele Firmen. Eine Zielgruppe ist nicht nur „Frauen zwischen 20 und 30“, sondern eine Person mit konkreten Wünschen, Sorgen und Kaufmotiven. Bei einem Projekt im Bereich Luxusmode war es entscheidend zu verstehen, dass die Kunden nicht nach einem „Mantel“ suchen, sondern nach einem Statussymbol, das Verlässlichkeit und Prestige ausstrahlt.
Das heißt: Kundenpsychologie vor Features. Wer schreibt „Dieser Mantel hat 80% Wolle“, hat Halbzeug geliefert. Wer aber formuliert „Ein Mantel, der Sie selbst an eisigen Wintertagen souverän und stilvoll auftreten lässt“, spricht das Gefühl an. Im B2C ist Emotionalität treibend, im B2B dagegen oft der Beweis von Effizienz und Rentabilität.
Hier lohnt sich die Investition in Personas und Kundendaten. Viele Unternehmen ignorieren Bewertungen und Supportanfragen – dabei verraten diese genau, welche Worte Kunden verwenden und welche Argumente ziehen.
Ich habe oft erlebt, dass Marketingteams sich in Features verlieren. “512GB Speicher, 16GB RAM” – alles korrekt, aber irrelevant für den Großteil der Käufer. Kunden fragen nicht: „Was kann das Produkt?“, sondern „Was bringt es mir?“ Das ist ein gravierender Unterschied.
Ein Beispiel: Ein Hersteller von Küchengeräten hatte jahrelang mit technischen Daten geworben. Erst nach einem Workshop haben wir die Kommunikation auf Nutzenebene umgestellt. Statt „1200 Watt Leistung“ stand da plötzlich: „Ihr Teig ist in 2 Minuten knetbereit.“ Das Ergebnis? Eine Steigerung der Conversion-Rate um 18%.
Die Regel, die ich seit Jahren predige: Features sind das „Was“, Nutzen ist das „Warum es mich betrifft“. Das eine kann man googeln, das andere überzeugt zum Kauf.
Produkte leben von Geschichten. Ich erinnere mich an einen Onlineshop für Handtaschen, der alles sehr sachlich beschrieb. Umsätze stagnierten. Als wir begannen, jede Tasche mit einer kurzen Geschichte zu versehen – woher das Design inspiriert war, was der Gründer dachte – änderte sich alles. Plötzlich fühlten sich Kunden eingeladen, Teil der Marke zu werden.
Storytelling ist nicht gleich Märchen. Es geht darum, Authentizität zu transportieren. Erzähle, warum genau dieses Produkt entstanden ist oder welches Kundenproblem schon gelöst wurde. Wir Menschen kaufen nicht Dinge, wir kaufen Bedeutungen. Steve Jobs hat nie verkauft: „Das ist ein Musikplayer mit 1GB Speicher.“ Er sagte: „1.000 Songs in deiner Tasche.“
Gerade in überfüllten Märkten ist Storytelling der einzige Weg, sich von austauschbaren Wettbewerbern abzuheben.
In meiner Erfahrung unterschätzen Unternehmen massiv die Bedeutung von Lesefreundlichkeit. Niemand liest heutzutage endlose Textblöcke. Deshalb arbeite ich grundsätzlich mit:
Ein Möbelhändler, den ich betreute, hatte Produktbeschreibungen in dicken Fließtexten. Kaum jemand las sie. Nachdem wir die Texte visuell strukturiert hatten, verbesserten sich die Scrolltiefe und Verweildauer erheblich.
Wichtig: Struktur dient nicht nur der Optik. Sie führt den Kunden wie eine Art leise Verkaufspräsentation durch die Argumente – von Problem über Lösung bis hin zum „Warum dieses Produkt“.
Ich sehe täglich übertriebene Versprechen: „Die beste Creme aller Zeiten“, „Die revolutionärste Maschine“. Das schadet mehr, als es hilft. Kunden sind kritischer denn je und merken, wenn Marketing überzieht.
Ein Beispiel aus meiner Praxis: Bei einem Nahrungsergänzungsmittel war die ursprüngliche Botschaft „Heilt Gelenkschmerzen in 2 Wochen“. Eine Klage und viele Rückgaben später war klar: Realistische Aussagen verkaufen nachhaltiger. Wir stellten auf Formulierungen wie „unterstützt spürbar die Beweglichkeit“ um – glaubwürdiger, sicherer, erfolgreicher.
Die Realität ist: Authentizität verkauft langfristig mehr als Hype. Kunden werten Konsistenz und Vertrauen stärker als Superlative.
Viele Texte sind vollgestopft mit Keywords – und bringen dennoch keine Verkäufe. Aus meiner Sicht muss SEO Produktbeschreibungen unterstützen, nicht zerstören. Keywords gehören organisch in Leserfluss integriert. Ein Kunde will nicht spüren, dass er gerade durch eine SEO-Maschine geführt wird.
Ein Beispiel: Auf einer Shopify-Ressource wird genau erklärt, wie gute Texte auch suchmaschinenoptimiert funktionieren können. Es geht darum, den direkten Kundennutzen sprachlich mit relevanten Keywords zu kombinieren, nicht eins gegen das andere auszuspielen.
Meine Empfehlung: Schreibe erst für den Kunden, dann optimiere für Google. So bleiben Texte menschlich, aber sichtbar.
Emotionen sind der unterschätzte Hebel. In meinen Projekten habe ich oft gesehen, wie ein gezielt eingesetztes Wort wie „Sicherheit“, „Freiheit“ oder „Komfort“ den Ausschlag für Kaufentscheidungen gab. Menschen handeln emotional und rechtfertigen sich später rational.
Bei einer Versicherungskampagne haben wir bewusst mit Begriffen wie „Sorgenfreiheit“ gearbeitet – die Conversion stieg trotz unverändertem Preis-Leistungs-Verhältnis um 12%. Das ist kein Zufall.
Beim Schreiben einer Produktbeschreibung gilt: Identifiziere das primäre Gefühl, das dein Produkt anspricht, und baue es clever in den Text.
Ich habe bereits unzählige Unternehmen beraten, die Kundenbewertungen viel zu stiefmütterlich behandeln. Dabei wirkt kein Argument stärker als die Stimme eines anderen Kunden.
Ein Onlineshop für Fitnessprodukte hatte brillante Texte, aber keine sichtbaren Bewertungen. Nach Integration von Kundenstimmen und „Beliebtes Produkt“-Labels schnellte die Kaufrate in kurzer Zeit hoch.
Social Proof ist kein „Nice-to-have“, sondern mittlerweile Standard. Von Sternebewertungen über kurze Testimonials bis hin zu „X Personen schauen sich dieses Produkt gerade an“ – jede Form schafft Vertrauen.
Produktbeschreibungen, die verkaufen, entstehen nicht am Reißbrett. Sie sind das Ergebnis von Erfahrung, Kundenverständnis und konsequenter Umsetzung. Wer seine Texte als strategisches Verkaufsinstrument behandelt, holt mehr Umsatz aus bestehenden Besuchern, ohne zusätzlich Geld in Werbung stecken zu müssen. Die Realität ist: Professionelle Produkttexte zahlen sich immer aus.
Eine verkaufsstarke Produktbeschreibung erklärt nicht nur, was das Produkt kann, sondern vor allem, warum es für den Kunden relevant ist und welchen Mehrwert es bietet.
Aus meiner Erfahrung funktionieren Texte zwischen 150 und 400 Wörtern am besten, abhängig vom Produkt.
Ja, aber organisch integriert. Keywords dürfen den Lesefluss nicht stören, sondern müssen in die Kundensprache passen.
Indem du Nutzen in den Vordergrund stellst, konkrete Beispiele bringst und starke emotionale Trigger nutzt.
Unbedingt. Duplicate Content wirkt nicht nur schlecht auf Google, sondern auch auf Kunden, die Individualität erwarten.
Ja, Storytelling baut Beziehung und Markenidentität auf – ohne wirkt dein Produkt austauschbar.
Indem du Kundenbewertungen, Supportanfragen und Social-Media-Kommentare analysierst und ihre Sprache übernimmst.
Sehr wichtig. Absätze, Bullet Points und Hervorhebungen steigern Lesbarkeit und handfeste Conversion-Rates.
Kommt auf die Branche an. Bei Lifestyle-Produkten ja, im B2B-Umfeld oft riskant.
So oft, dass es natürlich wirkt. Übermäßige Keyword-Dichte wirkt künstlich und schreckt ab.
Das hängt von der Kaufentscheidung ab. Teure Produkte profitieren von Details, Impulskäufe brauchen Kürze.
Mit echten Kundenbewertungen, Testimonials, Sternen oder Zahlen wie „1.500 Kunden haben dieses Produkt gekauft“.
Fokus auf den Kundennutzen statt auf technische Komplexität. Auch komplizierte Produkte lassen sich emotional erklären.
Übertreibungen, zu viele technische Details ohne Nutzenbezug und kopierte Standardtexte sind Conversion-Killer.
Über Conversion-Rate, Verweildauer und Rückgabequote – harte Metriken ersetzen jede Vermutung.
KI kann unterstützen, aber echte Verkaufspsychologie kommt aus Erfahrung und tiefem Zielgruppenverständnis.
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